Migräne

Migräne-Attacken können die Betroffenen mitunter völlig außer Gefecht setzen. Dabei halten sie sich leider nicht an unseren Terminplan und können zu den ungelegensten Zeiten auftreten. Ist der Migräne-Anfall erst einmal da, kann er bis zu drei Tagen dauern.

Nicht ohne Grund leiden Frauen dreimal so häufig wie Männer unter Migräne. Frauen sind deutlich höheren monatlichen Hormonschwankungen ausgesetzt, die bei der Migräne-Entstehung eine wichtige Rolle spielen. Viele Frauen berichten z.B., dass ihre Migräne bevorzugt in einer bestimmten Zyklusphase, wie z.B. vor oder während der Regelblutung, auftritt.

Auch eine Verbesserung oder Verschlechterung der Migräne während der Schwangerschaft deutet auf einen hormonellen Bezug hin. Insgesamt ist die Migräne bei über der Hälfte aller Migräne-Patientinnen hormonell bedingt. Schulmedizinisch werden sie normalerweise mit Schmerzmitteln und „Medikamenten mit hormonähnlicher Wirkung“ „versorgt“.

Viele Migräne-Patientinnen stehen der „synthetischen“ Hormonbehandlung wegen ihrer bekannten Nebenwirkungen jedoch verständlicherweise äußerst skeptisch gegenüber. Für diese Migräne-Patientinnen halten wir natürliche Behandlungsalternativen bereit.

Bei vielen Migräne-Patientinnen ist das Verhältnis des Hormons Östradiol zu Progesteron verschoben. Um Hormondefizite auszugleichen, verwenden wir ausschließlich natürliche, körpereigene, also bioidentische Hormone, die aus der Yamswurzel hergestellt werden und mit keinerlei negativen Nebenwirkungen behaftet sind.

Um mangelnde Hormone auf pflanzlichem Wege auszugleichen, setzen wir neben der Yamswurzel insbesondere die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) und den Mönchspfeffer (Agnus castus) ein, die bei korrekter Einnahme ebenfalls keine Nebenwirkungen haben.

Während der mehrmonatigen Migräne-Therapie kontrollieren wir den Behandlungserfolg regelmäßig mit Hilfe eines Hormonspeicheltests und eventuell Blutkontrollen. So können wir die Migräne-Behandlung immer an die aktuellen Hormonverhältnisse anpassen. Zusätzlich unterstützen wir unsere Migräne-Patientinnen homöopathisch, damit ihr Hormonhaushalt langfristig wieder ins Gleichgewicht kommt.

Weitere Migräneursachen

Viele unserer Migräne-Patienten kommen mit Störfeldern zu uns. Dies können z.B. Zähne, Nasennebenhöhlen oder die Mandeln sein. Auch optisch unauffällige Mandeln und nach einer Mandeloperation verbleibende Narben können aus energetischer Sicht ein Störfeld darstellen und damit behandlungswürdig sein.

Nicht selten stört eine Blinddarmnarbe durch ihren Zug auf das umliegende Gewebe die gesamte Statik und kann so zu Rücken- und Kopfschmerzen bis hin zur Migräne führen. Steckt eine Narbe hinter der Migräne, unterspritzen wir diese in der Regel im Sinne der Neuraltherapie nach Huneke mit Procain.

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht Migräne häufig auf einer Stauung bzw. Blockade der Lebensenergie (Qi). Um energetische Blockaden bei Migräne zu lösen und das Qi wieder in Fluss zu bringen, verwenden wir vor allem die Akupunktur.

Zudem kann die Akupunktur bei Migräne zur Entspannung beitragen und positive, heilende Reize setzen und somit die Anfallshäufigkeit stark reduzieren. Ein erst in den letzten Jahren erforschtes, häufiges Problem v.a. bei Migräne-Patienten stellt das Vorliegen von nitrosativem Stress und einer Funktionsstörung der Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, dar.

Diese Stoffwechselstörungen werden nach Diagnostik im Blut v.a. mit Mineralstoffen und Vitamingaben unter Beachtung der dafür verantwortlichen Ursachen therapiert! Darüber hinaus können bei einer Migräne alle anderen Faktoren zum Tragen kommen, die bei Kopfschmerzen eine Rolle spielen.

Mehr zu den Ursachen von Kopfschmerzen und ihrer Behandlung in unserer Praxis lesen Sie hier. Wenn Sie sich für die Migräne-Behandlung in unserer Praxis interessieren, können Sie gerne unter Tel. 09421 / 70 32 70 einen Termin vereinbaren.